Berufliche Kinderüberraschung

Werde ich jetzt Lehrer, Jurist oder Polizist? Am besten alles so
irgendwie. Also bin ich Polizist geworden, bin 1992 an die
Polizeifachschule versetzt worden und unterrichtete dort Straf-,
Ordnungswidrigkeiten- und Zivilrecht sowie Staats- und
Verfassungsrecht und Gesellschaftslehre. Also drei Berufe in einem!
Seit August 1999 bin ich jedoch von meinen dienstlichen Aufgaben
befreit und führe den Vorsitz im Polizei- Personalrat der
Bereitschaftspolizei im Regierungsbezirk Dresden, bin seit 2003
stellvertretender Vorsitzender des Personalrates bei der
Bereitschaftspolizei Sachsen und Mitglied im Polizei- Hauptpersonalrat
beim Sächsischen Staatsministerium des Innern.

Der Kommissar geht um. Ok, eigentlich ist es seit November 2003 der
Hauptkommissar, der umgeht. Und bei meinem mangelnden Talent, mir
Vorgesetzte mit "Diplomatie" gewogen zu machen, ist es kein
Wunder, dass ich dazu doppelt so lang brauchte, wie andere. Frei nach
dem Grundgesetz: Zugang zu öffentlichen Ämtern
ausschließlich nach Eignung, Leistung und Befähigung
*ganzleisekicher* Theorie und Praxis! Foto rechts: als
Offiziersschüler der Volkspolizei 1986.
Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt
werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er
anvertraut ist.
Marcus Tullius Cicero,
römischer Politiker, 196-43 v.Chr.